| Geschichte |
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Gegen Ende der Jüngeren Steinzeit, um 2.000 v. Chr., war die Umgebung schon stark besiedelt und Hügelgräber, die man in Eichfeld gefunden hat, bezeugen dies. Aus der Besiedelung zur Römerzeit gibt es Funde und in der Zeit der Völkerwanderung vernichteten die Germanen die Römerherrschaft. Im Gefolge der Awaren wanderten zwischen 600 und 700 die Slawen ein. Eine planmäßige Besiedelung durch die Deutschen konnte wegen der ständigen Ungarneinfälle erst in der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts erfolgen. Die deutschen Kolonistendörfer erkannte man daran, dass die Häuser mit dem Giebel zur Straße standen. Erstmalig urkundlich erwähnt wurden die Ortsnamen 1265. Hainrichsdorf für Hainsdorf und Rakatschka für Ober- und Unterrakitsch. Oberrakitsch war ursprünglich ein Doppeldorf, der zweite Ortsteil hieß Ottramsdorf. Unterrakitsch wurde 1964 zu Eichfeld. Das Schloss Brunnsee wurde 1837 von Carolina von Neapel - Herzogin von Berry - als Residenz gekauft und die Grafen Lucchesi-Palli als ihre direkten Nachfolger betreiben noch heute Forst- und Teichwirtschaft. Zu ihrem Besitz zählen auch die vielen idyllischen Teiche, die einen besonderen Reiz auf den Beschauer ausüben. Das sagenumwobene Wasserschloss von Oberrakitsch besteht noch zu Teilen und wird heute als Bauernhof und Buschenschenke bewirtschaftet.
Eine umfassende Geschichte der Großgemeinde Eichfeld (verfasst von Thomas Weber)
Schloss Brunnsee
Schloss Oberrakitsch
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